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Reiseberichte

 

Reisebericht Varaldsoy (Hordaland) - Norwegen

Inhalt

Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Links zum Bericht
Bilderalbum zum Urlaub
Bewertung des Reiseanbieters

Teil I

Hallo, auch ich bin nun seit gestern Abend, leider, wieder aus Norwegen zurück.
Unsere Urlaubsreise begann am 04.08. um 09.00Uhr in Wörth/Do., ohne Probleme kamen wir gegen 22.00Uhr bei Nieselregen und lausigen Temperaturen in Hanstholm an. Die Fähre sollte um 23.45Uhr ablegen, No descriptiondoch sie hatte Verspätung und kam erst um 01.30Uhr in Hanstholm an . Also warten, ein Bierchen zischen und erstmal im Auto mehr Schlecht als Recht gequem machen. Um ca.02.00Uhr ging es dann los und nach einer Ruhigen Überfahrt erreichten wir Egersund um 08.30Uhr. Als bloß noch 30min. verspätet.Das Wetter war aber auch noch nicht besser, sollte sich aber je weiter wir gen Norden kamen immer mehr bessern. Es ging also die Staße 44 an der Nordsee Richtung Stavanger und als wir mit der Fähre am Boknafjord übersetzten kam die Sonne raus. Der Urlaub begann also sehr gut. Um Ca. 16.00 erreichten wir dann Varaldsoy. Mitlerweile brannte der Planet ordentlich auf uns runter und wir waren froh unser sehr schönes Ferienhaus, Nachbar von Meeresangler-Schwerin (aus dem Anglerboard), ereicht zu haben. Wie Meeresangler-Schwerin ja schon schrieb fehlt es in den Häusern an nichts und man hat eine Super Aussicht über Fjord und Gletscher. Nachdem die Sachen ausgepackt und erstmal geduscht war kam der sehr nette Vermieter um das Boot zu übergeben. Es handelt ich dabei um ein sehr gutes 14 Fuss Boot mit 10 PS Motor.
Achso, vorher war Jörg zu mir rüber gekommen um uns herzlich zu begrüßen und mir über die bisherigen Fangergebnisse, die waren sehr Gut, zu berichten. An diesem Abend machte ich noch mein Angelgerät fertig und drehte mit dem Boot eine kleine Testrunde, bei der ich auch das bei Elchferien gemietete Echolot ausprobierte, dazu aber später mehr. Geangelt habe ich an diesem Abend nicht mehr.

Teil II

Am nächsten Tag, Montag, ging es dann bei strahlendem Sonnenschein und Südländischen Temperaturen mit Kind und Kegel, Frau, zum ersten Angelversuch. Da ich leider keine Makrelen als Köder hatte begnügte ich mich mit Pilken. Das war aber nicht sehr Erfolgreich. Zum Einen war Ebbe, was aber in der noch folgenden Zeit nicht immer ein Nachteil sein sollte, und zum anderen war es auch sehr heiss und von Drifft konnte auch nicht unbedingt die Rede sein. Einziges Ergebnis war ein Mini-Rotbarsch oder auch Blaumaul auf Beifänger. Als ich das Angeln schon aufgeben wolte sah meine Frau in der Nähe des Bootes Fische rauben. Ich dachte: Toll Makrelen, nichts wie hin. Also langsam hin fahren, Spinnrute fertig machen. Als Köder diente ein kleiner Effzett in Kupfer. Erster Wurf und Biss. Doch es waren keine Makrelen sondern Hornhechte. Der erste hatte 82 cm und es folgte dann noch einer mit 65cm. Dann war Ruhe, so schnell wie sie gekommen waren waren sie auch wieder weg. Es war aber trotzdem ein heiden Spass mit leichte Zanderrute und 0,20'er Mono auf diese Fische zu angeln. Die entwickeln sollche Kräfte und kommen auf der Schwanzflosse aus dem Wasser, also echt Geil. Am Abend versuchte ich mein Glück dann an der "Hafenmole" wo unsere Boote lagen auf Makrelen. Und es gelang mir auch einige zu erbeuten. wieder mit der Spinnrute aber mit einem Silbernen "More Silda" 28g.
No descriptionAm nächsten Tag sollte es dann früh mit Jörg und seinem Bekannten zum erstenmal "richtig" zum angeln gehen. Um ca. 7.30Uhr ging es dann los und wir fuhren zu einer guten Kante. Es ging auch gleich gut los. Es wurden gute Leng und Lumb ca. 6kg gefangen und als Krönung noch ein Steinbeisser von 6kg. Davon wird Jörg aber sich noch genauer berichten. Ich hatte weniger Glück, teils aus eigener Dummheit. Zwei Fische verlohr ich kurz nach dem Anbiss wieder, danach hatte ich einen Hänger bei dem ich mir die gesammte Montage abriss. Es war wohl ein Schnurfehler oder aber sie hatte sich an den scharfen Steinen an der Kannte an der wir angelten aufgerieben. Ich hätte sie halt öfter kontrolieren sollen. Tja und dann kam der wohl größte Bock den man beim Meeresangeln machen kann. Ich montierte alles neu. Und da ich mein 0,80'er Mono-Vorfachmaterial im Ferienhaus liegen hatte und zu faul war ein Vorfach aus Stahl neu zu binden nam ich eines aus Geflochtener Schnur. Nun ja es kam wie es kommen musste, ein Biss ich pumpte den Fisch Richtung Wasseroberfläche, aber nach kurzer Zeit war Schluß mit lustig. Der Fisch war weg, Vorfach durchgebissen. DANACH band ich mir einige neue Vorfächer aus Stahl. Weitere Bisse blieben bei mir aus, Schneider-Tag. Bis jetzt. Abends mit einsetztender Flut ging es dann noch mal aufs Wasser, Ergebniss war ein schöner Flügelbutt. Mein erster Fisch an diesem Tag.


So nun noch etwas zu dem Echolot "Bauer FF2000" welches man bei Elchferien mieten kann. Lasst bloß die Finger von diem Teil. Es ist sein Geld nicht wert. Zum Teil kam es mir vor als es von Baron Münchhausen gebaut worden wäre. Die Tiefenangaben stimmten nicht im geringsten, oder das Echo ging verlohren. Als Krönung ist dann noch der Geber anzusehen, ca. 50cm lang, dieser soll nach Angaben in der Bedienungsanleitung bloß ins Wasser gehängt werden. Mit einem Seil am Boot gesichert. Ich habe mit zuhause eine Art Geberstange aus einem alten Käscherstab gemacht. Andiese habe ich dann diesen Geber mit Kabelbindern befestigt und das ganze mit einer Schraubzwinge am Boot. Es hatte bloß den Nachteil das ich wärend der Fahrt immer aus dem Wasser nehmen musste. Jörg hat diese eigenartige Konstruktion ja gesehen und sich köstlich Amüsiert.
Desweiteren ist der Spass auch nicht ganz billig, ich habe 87 € Leihgebühr bezahlt.

Teil III

Am nächsten Tag war erstmal Angelfrei. Wir sind nach Rosendal zum Einkaufen gefahren, der Laden auf der Insel ist auf die Dauer doch etwas teuer. Von Rosendal aus sind wir dann nach Aenes gefahren in den Lachspark. Dort kann man an einem sehr schönen Gletscherbach der in den Maurangerfjord mündet mit der ganzen Familie Picknick machen und Tiere anschauen. In einigen Teichen und Becken schwimmen Lachse bis 20kg. Und in zwei weiteren Teichen kann man dann seinen eigenen Lachs bis ca.7kg fangen. Das Kilo kostet dann 75 NKR. Am Nachmittag waren wir dann mit unserem Boot in der nur 3 min. entfernten sehr schönen Badebucht. Es war also für alles gesorgt und für Jeden etwas dabei.
Am nächsten Tag war ich mit Jörg unterwegs, die Ausbeute war ein Leng und ein Flügelbutt für mich. Das sind schon ganz schöne Teile so bis 60cm war der Größte den ich hatte. Wir driffteten gerade so über die vielversprechenden Stellen als ein Frachter an uns vorbei kam und, für uns, Kurs auf das Festland nahm. Wir schauten also gebannt nach dem Schiff. Jeden Moment musste es auf Grund und dann an Land auf die Felsen auflaufen. Dachten wir. Es lief aber zielstrebig eine Lachsfarm an die sich in Landnähe, ein ganzes Stück von uns entfernt, befand.
Am Nachmittag kamen dann meine Eltern die nach einer Reise mit der Hurtigruten noch eine Woche Urlaub bei uns machten.
Wir unternahmen am nächsten Tag einen Ausflug nach Odda, dazu sind wir von Varaldsoy nach Löfallstrad übergesetzt. Dann ging es eine tolle Straße Direkt am Hardanger Richtung Aenes und weiter am Mauranger-Wasserfall Richtung vorbei immer am Maurangerfjord entlang Richtung Tunneleinfahrt. Der Tunnel ist 11150m lang und kostet pro PKW 55NKR. Es ist aber schon ein Erlebniss einen so langen Tunnel zu durchqueren. Die Stadt Odda ist nicht sehr toll, wenn man mal von der beeinduckenden Natur rundherum absieht. Eine tolle Sache gab es aber trotzdem, als wir so an einer Kaianlage vorbei gingen viel uns ein Mann auf der angelte. Aber nicht so wie wir es kennen. Er hatte als "Rute und Rolle" eine 2l PET-Flasche auf die er die Schnur gewickelt hatte. Als Köder benutzte er einen Mefo-Blinker. Den Blinker warf er aus und dabei wickelte sich die Schnur von der PET-Flasche, beim einhohlen wickelte er die Schur wieder auf. Erfolg hatte er mit dieser doch etwas Seltenen Methode aber auch. Seine Beute waren einige Seelachse.
Am Abend bin ich dann mit meinem Vater zu unserem ersten gemeinsamen Angelausflug gestartet. No descriptionUnd was soll ich sagen bei unserer ersten Ausfahrt hat er doch gleich das Glück einen Leng von 1,01m und 6kg zu erwischen. Ich hatte aber auch Glück, es musste ja irgendwann klappen, auf einen Makrelenfetzen biss ein 5,75kg Heilbutt. Aber der Reihe nach, ich bekahm also einen Biss der sich aber nach sehr kurzer Zeit wieder verabschiedete. Also schnell wieder runter mit dem Köder und da langte es nochmal hin. Jetzt hatte ich ihn und konnte ihn auch zur Oberfläche hochpumpen. Der erste Gaffversuch schlug fehl und so ging er, der Heilbutt, nochmal auf Tauchstation. Beim zweitenmal ging aber alle glatt und wir konnten IHN ins Bott ziehen. Und was dann Abging war nur ein fader Beigeschmack was ein richtig goßer machen würde. Er schlug umsich das es nur so eine "Freude" war. Zum Abschuß kam noch ein Leng mit 75 cm.
Ehe ich es vergesse, ich möchte mich noch bei Guen und bei Franky bedanken, zum Einen für das einstellen der SMS ins Anglerboard und zum Anderen für den Wetterservice (Anmerkung von angelreisen-online.info: Ein Service, den man nur im Anglerbaord oder von guten Freunden bekommt).

Teil IV

Die nächsten Tage verbrachten wir mit Baden und machten einen Ausflug zum Folgefonn-Gletscher. Die Fahrt zum Sommerskigebiet über die Gebirgsstaße ist echt toll.
No descriptionZwischendurch ging es dann auch noch mal zusammen mit Jörg zum Angeln. Wir fuhren also zu dem uns gekannten Plateau und noch ehe die Köder meines Vaters noch meiner den Grund erreicht hatten war die Rute von Jörg schon krumm. No descriptionDas Ergebnis war ein Leng mit 99cm, welchem noch zwei weitere folgten. Mein Vater konnte einen Erbeuten, ich blieb Schneider wenn man mal von dem Feuerroten "Trollzipfel" (Seegurke) absieht welche ich nach hartem Drill an die Wasseroberfläche pumpen konnte.
Auch einen Ausflug nach Bergen haben wir unternommen, dabei wurde natürlich der Fischmarkt und auch die Brüggen besucht. In besagten Brüggen befindet sich auch ein Restaurant welches wie zu Zeiten der Hanse eingerichtet ist. Dementsprechend war dann auch die Speisekarte. Naja, zu dieser Zeit habe ich nicht leben wollen. Nach dem wir uns also gestärkt hatten besuchten wir noch das Aquarium.
Am Abend wurde dann noch mal geangelt und wir konnten neben Leng auch einige Dorsche bis 60cm überlisten. Von der "Hafenmole" aus erbeutete ich dann noch zwei Köhler und drei Makrelen, damit war die Köderfrage für den nächsten Tag auch geklärt.
Am nächsten und auch letztem Tag unseres Urlaubs sollte es noch mal aufs Plateau gehen, anfangs hatten wir wieder so gut wie keine Drifft, wir konnten aber trotzdem einen schönen Leng erbeuten. Später meinte mein Vater dann einen Hänger zu haben oder aber an Wasserpflanzen hängen zu bleiben. Als er seinen Köder hochkurbelte war die Überraschung groß, es war ein kleiner Tintenfisch. Da wir ihn zurücksetzen wollten mussten wir den Hacken vorsichtig entfernen. Das war aber gar nicht so einfach und der Tintenfisch wechselte bei dieser Aktion auch öfter die Farbe von Rotbraun in Weis, der Farbe der Bootsbank auf der er lag. Als wir ihn dann von Hacken befreit hatten und wieder ins Wasser zurück gesetzt hatten stieß er zwei schwarze Farbwolken aus. Bloß gut das er das nicht im Boot gemacht hat.
Am nächsten Tag hieß es Sachen packen und um 16.35 Uhr verließen wir Varaldsoy in Richtung Löfallstrand um über Odda, Etne und an Haugesund und Stavanger vorbei nach Egersund zu fahren wo um 01.45 Uhr unsere Fähre nach Hanstholm ablegte.
Es war ein Rundherum gelungener Urlaub mit Super Wetter einem Super Haus und sehr vielen und auch großen Fischen.
Man muss also nicht unbedingt in den Hohen Norden um gut zu fangen, das dieser Urlaub mal wieder bewiesen.


Links zu Varaldsoy: Elchferien - der Reiseanbieter
Stavanger-Web - das Stadt-Portal in Englisch
Rosendal Tourist Service
Ænes - Laksepark

Knurris Angeltouren

 

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